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Keratokonus Chirurgie

Operation von Keratokonus

Die Hornhaut ist ein klares und transparentes Gewebe, durch wleches als erste die Lichstrahlen in das Auge durchdringen. Sie bildet das Tor in das Auge und bei ihrer Beschädigung kann sich das Licht unterschiedlich verformen und in manchen Fällen in das Auge sogar nur sehr schwach oder überhaupt nicht gelangen.

Keratokonus

Keratokonus gehört in die Gruppe der sog. ektatischen Hornhauterkrankungen.

Das Vorkommen beträgt ca. einen Fall pro 1000 bis 1500 Menschen. Die Ursache dieser Erkrankung ist bisher nicht vollständig geklärt, es wird aber die Zusammenwirkung von mehreren Faktoren vorausgesetzt: Erblichkeit, mechanische Einflüsse oder Allergie.

Die ersten Anzeichen von Keratokonus erscheinen in der zweiten Dekade des Lebens (zwischen dem 10. und 20. Lebensjahr). Diese Krankheit betrifft vor allem junge Männer. Der Befund ist oft mit einigen anderen Erkrankungen, z. B. mit Atopie, Marfan-Syndrom, Down-Syndrom, Turner-Syndrom verbunden.

Der Verlauf der Krankheit ist mit dem Anstieg der Kurzsichtigkeit (Minus-Dioptrien) und des Astigmatismus (zylindrische Dioptrien) verbunden. Diese können jedoch kaum mit Hilfe einer Brille korrigiert werden.

In der Vergangenheit konnte der Verlauf der Erkrankung nur durch harte Kontaktlinsen beeinflusst werden. Heutige Behandlungsmöglichkeiten sind viel breiter und ihre Eignung hängt vom Stadium des Keratokonus ab.

Diagnostik

Diagnostik spielt die Schlüsselrolle bei der Erkennung von Keratokonus und bei dessen Einteilung in einzelne Stadien der Progression, von welchen es fünf gibt: die Frustform von Keratokonus und die Stadien I- IV. Je nachdem, in welchem Stadium sich die Krankheit befindet, wählen wir das beste therapeutische Verfahren aus.

Die Keratokonusdiagnostik wird durch mehrere spezialisierte Untersuchungen durchgeführt:
– Hornhauttopographie
– Optische Hornhauttopographie mit der Scheimpflugkamera
– Keratometrie
– Aberrometrie
– Biomikroskopie

Behandlungsmethoden

1. Corneal Cross Linking (CXL)

Eine Therapie, die zwei Methoden besitzt: nicht invasive (ohne Abrieb des Hornhautepithels) und minimalinvasive (mit dem Abrieb des Hornhautepithels). Die Wahl der Behandlung hängt von den Ergebnissen einer gründlichen Untersuchung, von der Analyse der Vorder- und Rückseite der Hornhaut und von deren Krümmung und Dicke ab. In den meisten Fällen wählen wir die Methode ohne Abrieb, die für den Patienten weniger schmerzhaft und in der postoperativen Phase nicht beschränkend ist.

CSL ist eine Methode, deren Aufgabe es ist, das Fortschreiten der ektatischen Hornhauterkrankung aufzuhalten und nicht den zylindrischen Fehler, der beim Fortschreiten dieser Krankheit auftritt, zu kompensieren.

Vorgang

Der Eingriff wird in beiden Fällen unter topischer Anästhesie durchgeführt. Beim Verfahren ohne Abrieb geschieht das vor allem aus dem Grunde des höheren Komforts. Auf der Hornhaut des Patienten wird eine Riboflavin-Dextran-Lösung in zweiminütigen Intervallen solange angewandt, bis wir das Durchdringen der Lösung in die Vorderkammer biomikroskopisch beobachten können. Bei der Ttransepitelialen Applikation wird dieses Phänomen in der Regel erst nach 45-minütigen Anwendung der Lösung beobachtbar.

Die Exposition der UVA-Strahlung dauert mit der weiteren Anwendung der Riboflavin-Lösung und topischen Anästhetika 30 Minuten.

Nach der Bestrahlung wird im Falle des Abriebverfahrens eine Kontaktlinse auf das Auge aufgesetzt. Diese deckt das Auge die nächsten vier Tage ab.

Solange die Linse im Auge ist, appliziert sich der Patient in Hausbehandlung fünf Mal am Tag antibiotische Augentropfen. Nach der Entfernung der Linse aus dem Auge ändert sich die Therapie auf lokale Kortikoide, ähnlich wie bei dem Transepithelialeingriff. Die Kortikoide werden in das Auge drei Monate lang appliziert. Anschließend kommt der Patient in den nächsten sechs Monaten zu regelmäßigen Kontrollen.

2. Implantation intrastromaler Segmente (Ringe)

Es geht um eine invasive Technik, bei der ein oder zwei Segmente nach der Bildung des Intrastromalkanals in ca. 80% der Hornhautdicke eingefügt werden. Die genaue Zahl hängt davon ab, wie groß und verbreitet die Keratokonusfläche ist.

Dieser ambulanten Operation geht eine detaillierte Hornhautuntersuchung und Bestimmung der Implantatanzahl sowie der Inzisionsstelle voraus.

Vorgang

Der Operationseingriff selbst dauert ca. 25 Minuten. Am Ende der Operation wird das Auge mit der Kontaktlinse, die am vierten postoperativen Tag entfernt wird, bedeckt. Die postoperative Heilung ist sehr kurz und dauert nur sieben Tage. Ähnlich wie bei der CXL Therapie beträgt auch in diesem Fall die Nachbeobachtungszeit sechs Monate.

3. Laserkorrektion nach dem topografischen Befund der Hornhaut

Bei bestimmten Formen des frühen Keratokonusbefunds können zwei Eingriffe in einem durchgeführt werden: die Hornhaut kann mit einem Excimerlaser behandelt werden, wodurch die Korrektur des dioptrischen (refraktiven) Fehlers der Hornhaut erreicht wird und nachfolgend wird die CXL-Prozedur auf der Hornhaut durchgeführt (siehe weiter oben). Dadurch wird die Stabilisierung der Hornhaut sichergestellt und die Progression von Keratokonus aufgehalten.

Nicht jeder Patient kann sich jedoch diesem Eingriff unterziehen. Die Einschränkungen werden durch Keratokonusstadium, durch die Größe des dioptrischen Fehlers und vor allem durch die Hornhautdicke bestimmt.

4. Hornhauttransplantationen

Die erste Hornhauttransplantation, Endotheltransplantation, haben wir im September 2008 durchgeführt. Seitdem haben wir auch die perforierende und vordere lamellare Hornhauttransplantation allmählich in die ambulante Chirurgie eingeführt.

Je nach dem Befund und dem Ausmaß des beschädigten Hornhautteils wählen wir das am besten geeignete Verfahren, damit wir das Auge möglichst wenig belasten und nur den Teil transplantieren, der wirklich beschädigt ist. Deshalb wägen wir immer die Transplantation in der ganzen Dicke ab, die sog. perforierende Transplantation oder die partielle Transplantation, die sog. lamellare Transplantation, die für das Auge des Patienten weniger belastend ist.

Die ersten Tage nach der Operation wird der Patient nach einem vorbestimmten Plan beobachtet. Die weitere übliche Pflege wird vom Kreisaugenarzt, mit dem wir uns im Voraus vereinbart haben, durchgeführt.

Alle Transplantationen haben wir bisher unter Lokalanästhesie durchgeführt, bei Bedarf kann man sich jedoch der Operation direkt bei uns auch unter Vollnarkose unterziehen.

Die Transplantate nehmen wir von der Augengewebebank der Augenklinik des Fakultätskrankenhauses Královské Vinohrady in Prag, die mit ihrer Qualität die höchsten Anforderungen von Augenchirurgen aller Welt erfüllen. Die Wartezeit für eine Transplantation beträgt in den meisten Fällen weniger als 8 Wochen.

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